Unsere Geschichte


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1770-1901
Die Pioniere
1912-1945
Das Epos der Lanvin-Schnecken
1946-1976
Der Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit
1977-2012
Die Globalisierung
2013
Rückkehr zu den Wurzeln
1770-1901

Die Pioniere

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Schokolade im Burgund in den Adelsstand erhoben. Der aus Dijon stammende Henri Duthu wurde 1770 zum Apotheker/Chocolatier der Königin Marie Antoinette berufen. Die Schokolade war zu dieser Zeit immer noch eine Rarität in Frankreich, eine Delikatesse für die Reichen und Mächtigen. Man sagte den Kakaobohnen damals nicht nur eine aphrodisierende, sondern auch eine therapeutische Wirkung nach, und Marie Antoinette war wie versessen darauf, um den bitteren Geschmack der Medikamente zu überdecken, die sie hinunterwürgen musste. Erst 1862 ließ sich die erste Chocolaterie in Dijon nieder, an der Rue des Moulins 73 im Quartier mit dem Namen „Battoir d’écorce“. Ihr Besitzer, der Unternehmer Théodore Truchot Mauverney, nahm in diesem Jahr seine Tätigkeit als „Schokoladenbrenner“ auf. Am 16. Dezember 1865 ließ er zwei Schokoladenmarken patentieren: „Chocolat pour tous“ und „Chocolaterie universelle“ mit einer Etikette, auf der man folgenden Satz lesen konnte: „Die Chocolaterie universelle bietet ausschließlich Schokolade höchster Qualität und aus purem Kakao und Zucker.“ Ab 1866 wendete sich Théodore Truchot von der Schokoladenproduktion ab, um sich ausschließlich der Herstellung von Senf zu widmen. Trotzdem entwickelte sich die Chocolaterie weiter. 1878 beschäftigte sie bereits 15 Angestellte. Und während die Industrielle Revolution ihren Lauf nahm, legte sie den Grundstein für die Chocolaterie de Bourgogne.
1912-1945

Das Epos der Lanvin-Schnecken

Am Anfang der Lanvin-Saga steht Auguste Lanvin, der im Norden Frankreichs eine Zuckerfabrik betrieb. 1912 entschloss er sich, seine Fabrik ins Département Côte-d’Or zu verlagern. Neun Jahre später, 1921, übernahm er die kleine Chocolaterie der Familie Burrus im Herzen Dijons an der Rue Chabot Charny. Fast zwei Tonnen Schokolade verließen täglich die Fabrikhallen. Davon wurden jeweils 300 kg zu Schokoladenpulver und der Rest zu Tafeln à 250 Gramm verarbeitet. Die Chocolaterie beschäftigte damals neun Arbeiter und richtete sich ausschließlich auf den lokalen Markt aus. Die wesentlichen Marken aus diesen Linien waren Omnia und Montbla, aber mit den unterschiedlichen Verpackungen der Tafelschokoladen wurde ebenfalls auf die lokale Karte gesetzt: „Chocolat Dijonnais“, „Chocolat de Côte-D’Or“, „Chocolat de Bourgogne“. Mit Pierre Lanvin wurde aus dem Handwerksbetrieb ein Industriebetrieb. 1926 zog die Chocolaterie an den Boulevard Carnot 10 in Dijon und erstreckte sich schon bald bis zur Nummer 16. Sie beschäftigte damals 200 Angestellte und um die Weihnachtszeit waren es jeweils sogar mehr als das Doppelte. Die Marke war dank origineller Werbekampagnen schon bald bis weit über das Burgund hinaus bekannt. Ab den 1930er Jahren wurden den Schokoladentafeln Sammelbilder für Kinder beigelegt. 1934 erfand Pierre Lanvin die so genannte Springform, mit der zwei mit Nugat gefüllte Halbschalen wieder zusammengeklebt werden konnten. Im folgenden Jahr lancierte Pierre Lanvin die Burgund-Schnecke aus Schokolade, die massiv zur Berühmtheit der Marke beigetragen hat. Da während des Zweiten Weltkriegs keine Kakaobohnen erhältlich waren, stellte die Fabrik zwischen 1942 und 1945 Süßigkeiten und nur wenige Schokoladentafeln her.
1946-1976

Der Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit

Zwischen 1946 und dem Ende der 1950er Jahre erfuhr die Chocolaterie eine beispiellose Boomperiode und passte sich rasch an die sich verändernden Marktverhältnisse an. Die Fabrik vergrößerte sich und erreichte eine Fläche von gesamthaft über 8000 m2. Zudem eröffnete sie in allen vier Ecken Frankreichs Lagerhallen: 1950 in Clermont-Ferrand, danach in Lyon, Charenton, Neuilly sur Marne... Nach dem Tod von Pierre Lanvin im Jahr 1965 übernahm sein Sohn Etienne die Führung des Unternehmens. Er führte effiziente Kommunikationsmaßnahmen auf nationaler Ebene ein, deren Höhepunkt der berühmte Werbefilm mit Salavdor Dali aus dem Jahr 1970 war. Wie der Künstler mit aufgerichteten Schnauzhaaren den Slogan „Ich bin verrückt nach Cho-co-lat Lan-vin!“ aussprach, hat sich in den Köpfen der Menschen festgehakt. Die Chocolaterie aus Dijon verfügte damals in Frankreich über einen Marktanteil von 6 bis 8% und in der Weihnachtszeit von fast 20%. 1967 wurde in der Industriezone im Norden Dijons ein Industriegebäude auf fünf Hektaren errichtet. Und am 11. September 1973 wechselte der Verwaltungsrat zum dritten (und seither letzten) Mal den Firmensitz. Ende der 1970er Jahre spürte die Schokoladenindustrie die Auswirkungen der Krise. Unabhängige Chocolatiers sahen sich gezwungen, Partner zu suchen, und der gesamte Industriesektor musste Restrukturierungsmaßnahmen in Angriff nehmen.
1977-2012

Die Globalisierung

1977 wurde die Chocolaterie vom britischen Unternehmen Rowntree Mackintosh übernommen. Die neuen Eigentümer entschlossen sich, die Lanvin-Marken weiterhin in Dijon zu produzieren. Aber es wurden auch neue Produkte lanciert wie beispielsweise die berühmte Süßwarenmischung Quality Street im Jahr 1982. Das Volumen der Fabrik erhöhte sich von 5'000 Tonnen im Jahr 1983 auf fast 8'000 Tonnen im Jahr 1986. Zwei Jahre später wurde die Rowntree-Mackintosh-Gruppe selber Zielobjekt einer feindlichen Übernahme durch Nestlé. Die Übernahme war 1988 beschlossene Sache und in den nachfolgenden Jahren verlagerte Nestlé aufgrund diverser Fabrikschließungen die Produktion verschiedener Produkte wieder zurück nach Dijon. Neue Produktionslinien wurden eingeführt, die Anlagen modernisiert, automatisiert und das Fabrikgelände vergrößert. Im Jahr 1996 beschäftigte das Unternehmen zeitweilig bis zu 1'000 Personen für eine Jahresproduktion von mehr als 36'000 Tonnen. Seit dem Jahr 2000 ist die Fabrik zusätzlich auch in der Lage, Getreide- und Schokoladenriegel zu produzieren, wie beispielsweise den Riegel Lion, der seit 2001 für ganz Europa in dieser Fabrik hergestellt wird. Im Juli 2007 erhielt das Unternehmen aus Dijon mit Barry-Callebaut, dem weltweit größten Schokoladenproduzenten, erneut einen neuen Besitzer. Aber ab 2009 kehrte die Schweizer Gruppe zu ihrem Kerngeschäft zurück und konzentrierte sich auf die Produktion von Industrieschokolade, während die Kernaktivität am Standort Dijon, nämlich Schokoladenprodukte für Endkunden, aufgegeben wurde. Zwei Jahre später stand die Fabrik erneut zum Verkauf.
2013

Rückkehr zu den Wurzeln

Ende 2012 trat eine Gruppe von Fachpersonen unter der Leitung von Philippe de Jarcy als Käufer auf. Die Gruppe, die über eine große Erfahrung im Bereich Endverbraucher- und Schokoladenprodukte auf internationaler Ebene verfügt, übernahm den Betrieb und gründete die Chocolaterie de Bourgogne. Unter dieser Marke und mit ehrgeizigen Wachstumszielen wollten sie die süße Tradition im Burgund neu aufleben lassen und der Fabrik wieder zum alten Glanz verhelfen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurde in moderne und leistungsstarke Produktionsanlagen und motivierte Mitarbeitende investiert. Vor diesem Hintergrund hält die Gruppe an ihrer Erweiterungs- und Diversifizierungspolitik fest. Die Gruppe ist an ihrem Standort an der Rue de Cluj in Dijon in zwei große Divisionen aufgeteilt. Die erste Division sind die Endverbraucher. Und das Jahr 2013 dürfte durch die Lancierung zahlreicher innovativer Produkte und die Aufgleisung wichtiger Investitionspläne der Beginn einer neuen Erfolgsstory werden. Die zweite Division sind B2B-Kunden. Diese stützt sich auf außergewöhnliche Produktionskapazitäten und ist für Industrieunternehmen ein zuverlässiger Partner, der flexibel, anpassungsfähig sowie in der Lage ist, den Anforderungen des äußerst hart umkämpften Weltmarkts gerecht zu werden.